Digitalisierung: Wege zur digitalen Stadt

Die Digitalisierung der Verwaltung ist ein bereits jahrzehntelanger evolutionärer Prozess, der in den Kommunalverwaltungen zu ganz unterschiedlich weitreichenden Veränderungen geführt hat. Bereiche wie etwa das Finanzwesen oder die Stadtplanung (Stichwort GIS) sind traditionell sehr stark digitalisiert arbeitende Bereiche. Die bereits implementierte Informationstechnik hat in wichtigen Teilen der Verwaltung signifikante Leistungsverbesserungen gebracht.[1] Gleichwohl gibt es immer noch viele Bereiche, in denen die Informationstechnik nur sehr eingeschränkt als Basis der Verwaltungsarbeit eingesetzt wird. Die letzten Jahre erleben wir jedoch eine – von neuen technischen Innovationen und immensen Investitionen globaler IT‑Konzerne wie Apple, Google, Amazon, Samsung, Huawei getriebene – rasante technische Entwicklung mit immer kürzeren Innovationszyklen.

Die Kommunen betrifft dies in doppelter Weise: die großen Konzerne definieren mit ihren Systemen das aktuell technisch Machbare und die BürgerInnen als deren Kunden/Nutzer tragen dies als das Erwartungen an die Kommunen heran. Für die weitere Entwicklung der Städte und deren Verwaltungsorganisationen ist es daher keine Frage mehr, ob man diesen Trend ignorieren kann, sondern nur mehr, wie man ihn ggf. nutzen und mitgestalten kann.

In Progress

Das hier vorliegende Papier betrachtet den Digitalisierungsstand des öffentlichen Sektors auf kommunaler Ebene in der D-A-CH Region. Das sich schnell wandelnde Thema wird hier angerissen und zukünfitg erweitert und bearbeitet.

 


[1]   Hans Peter Bull: Modernisierung der Verwaltung. In: von Lucke/Lenk (Hg.): Verwaltung, Informationstechnik&Management. Nomos, Baden-Baden, 2017, S. 227.

Schriftreihe: 
KDZ-Studien
Jahr: 
2018