Österreichischer Wirtschaftsbericht 09 hebt KDZ-Beiträge hervor

Das KDZ erbringt wertvolle Arbeit zur Verwaltungsreform. 3,8 Mio. Stunden an Behördenwegen könnten pro Jahr eingespart werden.

Der Österreichische Wirtschaftsbericht 2009 zeigt in seinem Kapitel „Öffentliche Verwaltung modernisieren“ einmal mehr, dass das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung wertvolle Grundlagenarbeit und konkrete Lösungsansätze für die Reformierung der Öffentlichen Verwaltung erbringt.
Rund 10,2 Mio. Stunden verbringen die Österreicher beim Ausfüllen von Formularen, Behördenwegen oder dem Einholen von Informationen und das nur in sieben ausgewählten Lebenssituationen (Geburt eines Kindes, Eheschließung, Anmeldung zur Volksschule, Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende, Pension, Todesfall). Die Studie „Administrative Belastung von BürgerInnen in Österreich. Zeiteinsatz von BürgerInnen bei ausgewählten Behördenwegen“ des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung zeigt weiter auf, dass allein bei Verwaltungswegen für Geburten und Eheschließungen die Bürgerinnen und Bürger in Österreich 750.000 Stunden pro Jahr aufwenden.

Lösungsansätze
Das KDZ sieht ein Entlastungspotential von mehr als einem Drittel, also bis zu 3,8 Mio. Stunden pro Jahr. Ermöglicht wird diese Zeit- und Kostenreduktion durch Prozessoptimierungen, One-Stop-Shops, automatische Verfahrensinitiierungen, Reduktionen bei Vorlageverpflichtung von Dokumenten und Verstärkung von Interaktion der Verwaltung mit Öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen.

„Es bedarf keiner teuren Investitionen, großer Projekte oder neuer Systeme. Die BürgerInnen können mit einfachen Mitteln um 3,8 Mio. Stunden Verwaltungswegezeit entlastet werden. Das spart auch Zeit und Geld in der Verwaltung“ erklärt Mag. Thomas Prorok, Leiter der Studie „Administrative Belastungen von BürgerInnen in Österreich“.

Zum Download Wirtschaftsbericht Österreich 2009 auf der Website des BMWFJ.